„Mein Gewerbe und meine Kunst sind zu leben“ Michel de Montaigne
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Muster der Anarchie
„Harmonie kann sich entwickeln aus einer sich ständig wandelnden Anpassung und Neuanpassung des Gleichgewichts zwischen der Vielzahl der Kräfte und Einflüsse – wie auch im organischen Leben immer wieder zu sehen ist. Diese Anpassungen würden um so einfacher zu erreichen sein, weil keine der Kräfte einen besonderen Schutz (durch eine übergeordnete Autorität) genießen würde.“ (Text„Muster der Anarchie“ weiterlesen
Raureif
Raureif; 50×60; Leinwand/Öl
Die Lüge
Die Lüge, 20×60 Leinwand/Öl „In der heutigen Zeit, in der Informationen frei zugänglich sind, kann jeder Amateur jede Behauptung mit genügend gesüßten Kuchendiagrammen und Kirschstatistiken füllen, um jede Ideologie appetitlich erscheinen zu lassen. Die Wahrheit war schon immer schwer zu finden, aber heutzutage wird sie durch die relativ gleichmäßige Fähigkeit eines jeden, der über ein„Die Lüge“ weiterlesen
Der letzte Schamane
Der letzte Schamane; 40×40; Leinwand/Öl Titel und Text aus dem Roman „Der letzte Schamane“ von Juri Rytcheu „Wenn Mletkin den endlosen Raum bis zum Horizont betrachtete, fühlte er zuweilen nicht nur ein Entrücktsein, sondern oft auch eine unerträgliche, schmerzende Überfülle an Gedanken und Gefühlen. Manchmal war die innere Aufregung so stark, dass er am liebsten„Der letzte Schamane“ weiterlesen
Der große Ahorn streut uns aus
Bild 40×40/Leinwand/Öl Wir haben der Liebe einen Zeitzünder mitgegeben/Jetzt ist der Moment des Schweigens gekommen/Ein großes Aber nistet in den Verästelungen der Geschichte/Macht tritt gegen Ohnmacht an/Windfest gerüstet – zum Verwechseln sind die Beiden/Wir wollen verharren, doch wir müssen fort.
Zeit.Geist.
Zeit.Geist. Leinwand/Öl 50×70 „Der Zeitgeist unserer Zeit ist das Paradoxon unseres Geistes, unseres Denkens.“ (Netzfund zur Frage: „Was ist der Zeitgeist unserer Zeit“ ) Heißt das, unser Denken akzeptiert Dinge, die unser Geist ablehnt und verhält sich opportun zur Wahrheit? Neuerdings steht ein seltsamer Mensch vor der Tür und verhält sich dort seit Tagen für„Zeit.Geist.“ weiterlesen
Grimms Märchenwald
Der märchenhafte Reinhardswald war Inspirationsquell der Brüder Grimm. Vom Turm der Trendelburg ließ Rapunzel ihr goldenes Haar herunter, die Sababurg war das Schloss von Dornröschen. Heute findet Hans sein Glück nicht mehr wie früher im Reinhardswald, sondern stößt auf Windräder.
Viel-leicht, vielleicht
Unter Umständen, möglicherweise, vielleicht ist dieses „viel-leicht“ verzichtbar. Schätzungsweise soll es im 15. Jahrhundert aus „vil mer“ entstanden und später in der Schriftform zusammengerückt worden sein. Die Bedeutung erschließt sich nur im gewollt Ungefähren, also kann ich vielmehr darauf verzichten, wenn ich viel und leicht verstanden werden möchte.
Palazzo
Meister, wir sind die Pilger, wir gehen immer noch einen Schritt weiter. Denn hinter jenem blauen, schneebedeckten Gipfel, jenseits des tosenden, glitzernden Meeres, weiß auf einem Thron oder bewacht in einer Höhle, lebt vielleicht der Seher, der weiß, wozu der Mensch geboren ist … James Elroy Flecker „Palazzo“; 40×50; Leinwand/Öl
