Die Göttin der Illusion führt mich auf seltsame Wege. Bin ich von einer Erscheinung berührt, ist es ihr geheimnisvolles Zusammenspiel verschiedener Komponenten wie Farben, Licht, äußere Form. Ein jedes lässt sich auf seine Grundbausteine untersuchen, dann aber verschwindet der sinnliche Zauber. Und im wesentlichen verschwindet auch der Schöpfergeist hinter der Erscheinung, verunsichert uns durch seine„Maya – sichtbar und in allem“ weiterlesen
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Zwei Engel im Park
Engel A: Der Park ganz in der Nähe döst mittags im August. Schwere Dolden hängen über dem Boden; die Schafskopfhortensie trägt melancholisches Weiß. Trauerweidenzweige streichen über himmelfarbnen Wasserspiegel, Schilf und gelbe sibirische Lilien umrahmen den Teich. Wildes Geranium und zitronenfarben grelle Blüten der Rauke, hellblauer Phlox, gebeugtes Gras und ein Blick hinauf in die alte„Zwei Engel im Park“ weiterlesen
Vergessen…
… entfärbte Ufer der Zeit „Vergessen“; 40×50; Leinwand/Öl Entfärbte Ufer der Zeit, Artefakte tief im Boden eingesunkener Erinnerungen. Artefakte, 50×20; Leinwand/Öl/Kreide Großmutter war ein Mädchen, 50×70; Leinwand/Öl
Die große Wolke
Ein Wolkenhauch nach Marrakesch Die große Wolke, 90×80; Leinwand/Eitempera Die Safari, die Carla Schäfer, noch im Träumen von Wüstenlandschaften und kleinen, teetrinkenden Mädchen beschäftigte, sollte nie Wirklichkeit werden. Sie saß fest im Kokon unrühmlicher, allerdings auch heilsamer, Erinnerungen an die 80er Jahre fest. Damals – ein Wort, das sich inzwischen erübrigt, denkt sie, denn allein„Die große Wolke“ weiterlesen
Kraftwerk der Freude
Die Nachrichtenlage ist verworren, verrückt, verboten, verlogen, verbogen. Die Wahrheit eine Schneeflocke im Sommer. Tritt ein, tritt ein in das Haus der aufrichtigen Gefühle. Hab keine Angst vor Missmut. Ärger und Furcht haben keine Macht über dich. Erinnere dich: du betreibst ein Kraftwerk der Freude. Wenige Minuten am Tag musst du es füttern. Dazu reicht„Kraftwerk der Freude“ weiterlesen
„Die Welt, die monden ist“
… wie ein Scheinentsteht, ein weißer Schatten in dem Glanzder Dunkelheit. Nun aber laß uns ganzhinübertreten in die Welt hineindie monden ist – Aus Rainer Maria Rilke, Die Gedichte 1906 bis 1910 (Paris, vor dem 7. Februar 1909) La Lune, 40×40; Leinwand/Öl&Kreide Nachtrag: Die wandelbare Mondwelt; blasser Schein irdischer Irrtümer, Mond, das Tor zum Frieden.
„Die Freiheit, frei zu sein“
Titel nach einer Schrift von Hannah Arendt, 1963 „Nur diejenigen, die die Freiheit von Not kennen, wissen die Freiheit von Furcht in ihrer vollen Bedeutung zu schätzen. und nur diejenigen, die von beidem frei sind, von Not, wie von Furcht, sind in der Lage, eine Leidenschaft für die öffentliche Freiheit zu empfinden (…)“ Hannah Arendt„„Die Freiheit, frei zu sein““ weiterlesen
Mäander
Wasser im sanften Ringen um die Hoheit von Land und Sand; Umgehen der festen Formen eines begrenzenden Ufers; unberechenbares Ausbrechen im immerwährenden Fließen. Kein Kampf, keine Strategie, sondern siegreiche Anpassung. Bild: Mäander, 80×80; Leinwand/Öl
Turbulenzen
Turbulenzen, 40×40; Leinwand/Öl Geistergewitter heißt es neuerdings: Donnergrollen bei sonnigem Himmel; am nächsten Morgen Erwachen in einer trüben schmutziggrauen Himmelsbrühe, dann gießen sich die Wolken leer. Stechende Sonnenstrahlen erzeugen mikroskopische Klarsicht; ermöglichen punktgenaues Hinschauen auf einen Riss an der Wand, auf Wasserbläschen im Vogelbad, auf ein erwachendes Grasbüschel. Pflanzenduft wird nach unten gedrückt. Ich erinnere„Turbulenzen“ weiterlesen
Kein Job, sondern Berufung
„Die wesentliche Aufgabe des Erziehenden liegt also darin das Wesen, das zur freien Selbstbestimmung befähigt und in jedem Menschen verborgen ist, zu fördern.“ Rudolf Steiner Mädchen mit Zeichenmappe; 50×70; Leinwand/Öl
